März

Die Bienen haben das Brutgeschäft wieder aufgenommen. An den ersten wärmeren Tagen des Jahres werden Reinigungsflüge vorgenommen. Die Bienen zehren weiter von den Vorräten, bis sie erste Sammelflüge wagen.

Durch Anheben der Beuten im März kann der verbliebene Futtervorrat abgeschätzt werden. Bei deutlich leichteren Völkern ist evlt. eine Notfütterung angebracht.

Die Brutentwicklung ist wesentlich von der ausreichenden Pollenversorgung und den Futterreserven abhängig. Eine erste Pollenversorgung von der Weide Ende Februar / anfangs März ist für die Bienen besonders wichtig. Durch die rege Legetätigkeit der Königin und den Schlupf vieler Jungbienen steigt die Bienenpopulation stark an und benötigt dem entsprechen Pollen, Nektar und Wasser.

Ins Volk wird vermehrt Pollen eingetragen - hauptsächlich Hasel, Weide, Erle und viele andere Frühblüher. Der erste Nektar von Weide und Schlehe wird komplett in Brut umgesetzt. Das Volk ist in dieser Zeit durch längere Schlechtwetterperioden gefährdet. Im April verhungern durch den hohen Futterverbrauch bei der Brut die meisten Völker.
Die Brut braucht ständig Flüssigkeit, deshalb sollte von Vorteil in der Nähe des Bienenstandes, auch Wasser vorhanden sein.

Sobald das Wetter es um diese Jahreszeit zulässt fliegen die Sammelbienen aus, um Pollen, Nektar oder Wasser zu sammeln. Auch die Baulust nimmt wieder zu. Die Winterbienen werden allmählich durch die Sommerbienen ersetzt.


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