Der Honig

H O N I G   G E H Ö R T   Z U   E I N E R   G E S U N D E N   E R N Ä H R U N G 


Honig die Speise der Götter

Honig, Energiespender für Kranke und Schleckmäuler

Zur Produktion von Honig sammeln die Bienen den Nektar von Blüten und den Honigtau von Laub- und Nadelbäumen. Um ein Kilogramm Honig zu gewinnen, müssen die Bienen rund 100'000 Ausflüge machen
Der Honig ist als Futtervorrat des Bienenvolkes für den Winter gedacht. Wird er durch den Imker geerntet, müssen die Bienen auf die kalte Jahreszeit hin mit Futter versorgt werden.

Während langer Zeit war der Honig das einzige in grösseren Mengen verfügbare Süssmittel. Obwohl diese Bedeutung abgenommen hat, ist er als Lebensmittel immer noch sehr begehrt. Aus Honig werden aus Produkte zur Gesundheits- und Schönheitspflege hergestellt.
Jahreszeit, Herkunft, Blütenart sowie Gewinnung und Bearbeitung durch den Imker ergeben eine unterschiedliche Beschaffenheit des Honigs. Über 180 nachgewiesene Inhaltsstoffe zeichnen ihn als hochwertiges Nahrungs- und Genussmittel aus. Honig ist ein rasch wirkender; nicht belastender Energiespender, besonders wichtig für stark geforderte und belastende Menschen. In der Vergangenheit galt der Honig als Speise der Götter: Heute zählt er zu den wertvollen Bestandteilen einer modernen Ernährung.


N A T U R   B E L A S S E N E R   H O N I G -   E I N   G E S C H E N K   I H R E S   I M K E R S 


Honig - goldener Saft, der Wunder schafft

Die Griechen wussten ihn wirklich zu schätzen, denn laut Mythologie verdankten die Götter ihm ihre Unsterblichkeit. Wir lieben den Honig wegen seines guten Geschmacks und weil er bei Erkältungen wirkt. In den vergangenen Jahren untersuchten Wissenschaftler die medizinische Wirksamkeit des Honigs und kamen zu erstaunlichen Ergebnissen: Honig hilft ganz besonders gut bei der Wundheilung und wirkt gegen

Entzündungen.
Dem Honig, so zeigt ein Blick in die griechische Mythologie, verdanken die Götter ihre Unsterblichkeit. Gleiches gilt für Allvater Odin, der seine Weisheit und Kraft aus dem Honig bezogen haben soll. Etwas konkreter wird es bei Hippokrates: Der Arzt der Antike wusste von einer fiebersenkenden Wirkung des Honigs und verwendete ihn auch bei offenen Wunden. Honig, betrachtet man ihn physikalisch-chemisch, ist nichts anders als eine übersättigte Zuckerlösung: rund 80 Prozent Zucker, darunter Frucht- und Traubenzucker, und etwa 20 Prozent Wasser. Was also sind die heilenden Stoffe?



Honig heilt Wunden

Genau das erforschte der Biochemiker Peter Molan von der Universität Waikato in Neuseeland. Rund 60 Arten von Bakterien, darunter so gefährliche wie Staphylococcus aureus, können mit Honig besiegt werden. Bakterien, die gegen Antibiotika resistent sind, werden durch Wundauflagen aus Honig abgetötet - in zahlreichen Kliniken behandelt man z.B. Patienten, die sich wund gelegen haben mit Honigverbänden. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die antimikrobielle Wirkung des Honigs Enzymen zu verdanken ist, die die Bienen produzieren. Diese positive Wirkung hat Honig allerdings nur, wenn er nicht wärmebehandelt worden ist. Der hohe Zuckeranteil im Honig führt dazu, dass den Bakterien lebenswichtiges Wasser entzogen wird. Ein wichtiger Inhaltsstoff ist auch Wasserstoffperoxid, das Mikroorganismen zu Leibe rückt. Wasserstoffperoxid entsteht durch ein Enzym, wenn Honig verdünnt wird und bleibt rund 24 Stunden lang in hoher Konzentration erhalten.

Honig bei Erkältungen und Magen-Darm-Beschwerden

Milch mit Honig, besser noch Tee mit Honig, ist ein altes und bewährtes Hausmittel bei Halsschmerzen. Etwa 180 Begleitstoffe enthält der Bienennektar nach Angaben der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA). Zu den wichtigsten gehören so genannte Inhibine, das sind Hemmstoffe wie Flavonoide. Als wichtigste Spurenstoffe gelten die beiden Flavonoide Pinocembrin, ein hitzestabiles Antibiotikum, und Kaffeesäure - es hemmt Entzündungen. Deshalb wirkt heiße Milch mit Honig meist erleichternd, wenn der Hals schmerzt. Andere Flavonoide im Honig helfen gegen Viren und werden heute auch als Mittel gegen Krebs erprobt. Acetylcholin, ein anderer wichtiger Stoff, ist eine Stickstoffverbindung, die sich günstig auf die Herztätigkeit auswirkt. Sie vermindert die Herzschlagzahl, erweitert verengte Herzkranzgefäße und hat daher eine blutdrucksenkende und herzschützende Wirkung. Doch Tee oder Milch dürfen nicht zu heiß sein, denn ab 40 Grad verliert der Honig seine heilenden Eigenschaften.



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