Propolis

P R O P O L I S S A M M L E R I N 




Das Kittharz (Propolis) hat es in sich

Die wissenschaftliche Erforschung der Inhaltsstoffe von Propolis ist noch längst nicht beendet. Bisher hat die medizinische Forschung Folgendes herausgefunden Propolis ist ausgesprochen reich an Vitaminen und Spurenelementen. Vor allem enthält das Kittharz Vitamine der B-Gruppe, aber auch die Vitamine C, E und Biotin (Vitamin H) sind vorhanden. An wichtigen Spurenelementen enthält Propolis Eisen, Zink, Kupfer, Chrom Silizium, Vanadium und Mangan. Zudem sind essentielle Aminosäuren, Enzyme und Mineralstoffe wie Kalzium enthalten. Auf den hohen Gehalt an Bioflavonoiden wird auch die starke antibiotische Wirkung von Propolis zurück geführt. Diese in der Medizin auch als Vitamin P bezeichneten Wirkstoffe lindern Schmerzen, hemmen Entzündungen, binden Giftstoffe und kräftigen das Immunsystem.








Pflanzenharze - der Rohstoff von Propolis

Als Grundstoff für das Kittharz Propolis dienen zähe Pflanzenharze. Die Harze werden von einer kleinen Gruppe Sammelbienen von harz spendenden Pflanzenteilen - insbesondere von Knospen - abgenagt und in den Stock gebracht. Diese Harze werden von den Bienen noch mit Wachs und Pollen vermengt und mit einem speziellen Speichelsekret geschmeidig gemacht. Die fertige Propolis besteht dann aus etwa 50 bis 55 Prozent Harzen, fünf bis zehn Prozent Pollen und bis zu 30 Prozent Wachs: etwa zehn Prozent der Inhaltsstoffe machen ätherische Öle aus.

Infektionsschutz aus dem Bienenstock

Der Begriff »Propolis« kommt aus dem Griechischen und heisst wörtlich übersetzt »vor der Stadt«. Im antiken Griechenland wurden damit Verteidigungsanlagen bezeichnet, die den Städten vorgelagert waren. Auch die Honigbiene benutzt das Kittharz Propolis als Verteidigungs- und Schutzmittel gegen natürliche Feinde und Infektionsgefahren im Bienenstock.

Desinfektionsmittel und Baustoff

Die Honigbienen verwenden Propolis zum einen als Baustoff für den Bienenstock. Mit dem Kittharz werden Wachsplättchen zusammengefügt, Risse und Sprünge in den Zellen repariert sowie der gesamte Stock gegen Hitze, Kälte und Feuchtigkeit isoliert. Mit Propolis wird auch bei Bedarf das Einflugloch des Stocks verengt, um äusseren Feinden das Eindringen zu erschweren. Zum anderen dient Propolis als natürliches Antibiotikum zum Schutz des Bienenvolks vor möglichen Infektionen, die sich auf dem engen Raum - in dem in den Sommermonaten bis zu 80000 Bienen leben - leicht und rasch ausbreiten können.

So werden beispielsweise Zellen vor der Eiablage der Königin mit einer mikroskopisch dünnen Schicht aus Kittharz überzogen, um diese keimfrei zu halten. Ausserdem werden tot gestochene Eindringlinge, die wegen ihrer Grösse nicht aus dem Stock geschafft werden können, wie Schlangen oder Mäuse, mit Propolis überzogen, damit keine Infektionsherde entstehen können.





Wirksam gegen Bakterien und Viren

Die wertvollste Anwendungsweise von Propolis ist die als natürliches Antibiotikum. Das Bienenkittharz hat hochwirksame hemmende und abtötende Eigenschaften auf zahlreiche Bakterienstämme wie beispielsweise Staphylokokken oder Streptokokken. Ausserdem wirkt Propolis auch antiviral, es ist dabei gegen Viren von unterschiedlichster Art äusserst hilfreich. In Frankreich, wo die Propolisforschung weiter fortgeschritten ist als in Österreich, wurde neuerdings auch die weit reichenden fungiziden (pilzabtötenden) Eigenschaften von Propolis wissenschaftlich nachgewiesen. Mit dem vielseitigen Kittharz können also auch Personen, die an Mykosen (Pilzinfektionen) leiden, erfolgreich behandelt werden.


So gut wie keine Nebenwirkungen

In wenigen Fällen kann es jedoch trotzdem zu Unverträglichkeiten oder allergischen Reaktionen bei Anwendungen mit Propolis kommen. Am grössten ist die Wahrscheinlichkeit von allergischen Reaktionen bei einem naturreinen Propolisextrakt, das mindestens 50 Prozent Propolis enthält, da hier der Pollenanteil sehr hoch ist - sprechen Sie vor der Anwendung mit Ihrem Arzt. Im Gegensatz zu synthetischen Antibiotika sind jedoch die antibiotischen Stoffe, die in Propolis enthalten sind, frei von Nebenwirkungen. Ausserdem können die Krankheitserreger gegen diese natürlichen Antibiotika keine Resistenz entwickeln.

So testen Sie die Verträglichkeit von Propolis:
Tragen Sie an der Innenseite eines Unterarms das Propolisprodukt auf.
Tritt eine Hautreaktion auf sollten Sie Propolis nicht verwenden.


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